Was sind Substanzwerte

Was sind Substanzwerte? was Sie wissen müssen, einfach erklärt!

Was sind Substanzwerte? Der Substanzwert ist eine Kennzahl, die vor allem BWL-Studenten ein Begriff sein sollte. Dieser beschreibt einen Wert, der immer zu einem festen Stichtag von einer entsprechenden Institution ermittelt wird.

Diese Kennzahl wird vor allem im Rahmen der Unternehmens- und Aktienbewertung verwendet.

Was sind Substanzwerte? Immaterielle Vermögenswerte erklärt:

Zum Substanzwert gehören alle Liquiden Mittel, die Eigentum eines Unternehmens sind. Also alle Sachwerte.

Sie werden entsprechend bei der Berechnung des Substanzwertes des Unternehmens miterfasst. Dazu zählen:

  • Alle Gebäude in denen das Unternehmen sitzt
  • Parkplatz und Garagen
  • Alle Maschinen, die die Firma nutzt und in ihrem Besitz sind
  • Alle Grundstücke sowie grundstücksgleiche Rechte
  • Fertige Waren, die sich im Lagerbestand befinden

Diese beschriebenen Werte sind das sogenannte betriebsnotwendige Vermögen. Also jene Sachwerte, die für eine wirtschaftliche Tätigkeit des Unternehmens essentiell sind.  

Das Anlagevermögen ist ein langfristiges Vermögen, das ein Unternehmen länger als ein Jahr im Geschäftsbetrieb nutzt.

Die Grundstruktur bleibt hierbei immer gleich: Eine Person tritt als Investor auf und stellt Kapital beispielsweise folgendermaßen zur Verfügung:

  • Über einen Kredit
  • Über den Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren
  • Als direkte Beihilfe im Sinne eines ‘Fundings’

Die Bewertung von Substanzwerten:

Im Rahmen eines Ankaufsprozesses für ein Unternehmen oder beim Verkaufsprozess eines Unternehmens achten Gutachter auf verschiedene Faktoren.

Ein wichtiges Beispiel ist der sogenannte Ertragswert. Neben diesem kommt auch oft der Substanzwert zum Einsatz. Ertragswert/ Substanzwert sind somit die bekanntesten Parameter bei der Unternehmensbewertung.

Einfach ausgedrückt, beschreibt jener Substanzwert eines Unternehmens die Sachwerte, die sich im Eigentum eines Unternehmensbefinden

Besonders bei der Beantragung und der Gewährung von Bankdarlehen und Privatkrediten kommen Ertragswert und Substanzwert zum Einsatz. Für potenzielle Investoren spielen beide Werte eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Investition.

Bei der Ermittlung des Substanzwerts eines Unternehmens ist es essentiell zunächst das gesamte Vermögen des zu bewertenden Unternehmens genau zu erfassen.

Hierzu zählen alle materiellen Güter, die der Firma gehören.

Zum Substanzwert gehören beispielsweise auch Güter wie Kunstwerke, die in den Räumlichkeiten des Unternehmens ausgestellt sind.

Was sind Substanzwerte Fazit

Der sachliche Wertansatz ist bereits seit langer Zeit gängige Praxis. Das Verfahren geriet jedoch im Laufe der Zeit in der Öffentlichkeit in heftige Kritik, da der ermittelte Wert lediglich das investierte Kapital betrachtet und nicht jenen Wert ermittelt, den ein Unternehmen erwirtschaften kann.

Aus diesem Grund verwendet man das Substanzwertverfahren heutzutage häufig nur noch zur Ermittlung einer ungefähren Wertuntergrenze oder gar als Hilfswert für die Ermittlung des Ertragswertes. Bei der Unternehmensbewertung spielen die Fortführung des Unternehmens und damit einhergehend auch mögliche Erträge eine größere Rolle denn je.

Der Substanzwert kann dennoch als Hilfswert herangezogen werden. Es sollte nur nicht allein auf Basis des Substanzwertes entschieden werden.

Wenn Sie also regelmäßig in Immobilien investieren, um so langfristig von der Wertsteigerung dieses Sachwertes zu profitieren und mit ihm Geld verdienen wollen, sollten Sie sich einen Puffer aus Geldwerten zu legen. So können Sie, wenn sich eine gute Gelegenheit ergibt, schnell handeln.

FAQ

Zum Substanzwert gehören alle Liquiden Mittel, die Eigentum eines Unternehmens sind. Also alle Sachwerte. Sie werden entsprechend bei der Berechnung des Substanzwertes des Unternehmens miterfasst.

Bei der Ermittlung des Substanzwerts eines Unternehmens ist es essentiell zunächst das gesamte Vermögen des zu bewertenden Unternehmens genau zu erfassen.

Hierzu zählen alle materiellen Güter, die der Firma gehören.

Zum Substanzwert gehören beispielsweise auch Güter wie Kunstwerke, die in den Räumlichkeiten des Unternehmens ausgestellt sind.

Dieser beschreibt einen Wert, der immer zu einem festen Stichtag von einer entsprechenden Institution ermittelt wird. Diese Kennzahl wird vor allem im Rahmen der Unternehmens- und Aktienbewertung verwendet.

Der Substanzwert ergibt sich aus dem Bodenrichtwert und dem Zeitwert des Gebäudes. Der Zeitwert entspricht den Kosten, die anfallen würden, um die Liegenschaft genau in dem Zustand wieder zu erstellen, in dem sie sich derzeit befindet.