Immobilienmakler werden

Immobilienmakler werden – 5 wichtige Punkte, die Sie wissen sollen

Der Maklerberuf kann sehr vielfältig sein und offeriert lukrative Gehaltsaussichten in Zeiten des Immobilienbooms. Makler haben abwechslungsreiche Aufgaben wie beispielsweise vermitteln, beraten, vermieten und verkaufen von Immobilien. Aber wie kann man Immobilienmakler werden und welche Voraussetzungen muss man erfüllen? Das wollen wir in unserem Blog Post klären.

Beruf von Immobilienmakler werden

Ein Immobilienmakler arbeitet für Verkäufer, Käufer, Vermieter oder Mieter von Immobilien wie Wohnungen, Häusern und Grundstücken. 

Meist vermittelt er zwischen zwei Parteien, zum Beispiel Verkäufer und Käufer sowie Vermieter und Mieter. Der Makler wird meist allerdings von einem Verkäufer beziehungsweise Vermieter beauftragt seine Immobilie erfolgreich zu vermitteln.

Als Immobilienmakler ist es wichtig die Grundlagen des Maklerberufs zu beherrschen. Dies bedeutet vor allem immer brandaktuelles Wissen über den Markt zu haben und sich entsprechend weiterzubilden. 

Weil sich der Immobilienmarkt stetig weiterentwickelt, gehören auch Marktanalysen zu der Tätigkeit eines Immobilienmaklers dazu. Denn Immobilienmakler müssen immer den Wert von beispielsweise einem Haus oder einer Wohnung korrekt einschätzen können. 

Weiterhin zählt auch das komplette Immobilienmarketing zu seinen Aufgaben und er begleitet den gesamten Verkaufsprozess von der Erstberatung, über Kaufpreisverhandlungen, bis hin zum erfolgreichen Abschluss. 

Die Tätigkeit eines Immobilienmaklers ist also breit gefächert und beinhaltet Aufgaben aus verschiedensten Bereichen.

Voraussetzungen um Immobilienmakler zu werden

Jeder hat theoretisch die Möglichkeit Immobilienmakler zu werden, egal ob Berufsanfänger aus der Immobilienbranche oder Quereinsteiger aus anderen kaufmännischen Berufen. 

Man benötigt den so genannten Behördlichen Gewerbeschein. Weiterbildungen sind unerlässlich, um immer aktuelles Wissen zur Immobilienbranche und letztendlich auch Erfolg zu haben.

Wichtigste Voraussetzung für den Beruf ist wohl die Maklererlaubnis, denn diese befugt Sie nach Paragraph 34c der Gewerbeordnung dazu, als Immobilienmakler zu arbeiten. 

Sie dürfen als angehender Immobilienmakler nicht vorbestraft sein, das heißt, dass in den letzten fünf Jahren kein Vergehen begangen wurde. 

Wenn alle rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind, steht dem Beruf des Immobilienmaklers aus formeller Sicht nichts mehr im Wege.

Diese Dokumente sind für die Maklererlaubnis notwendig: 

Ein professioneller Immobilienmakler kennt den Markt, deren Entwicklung und Preise. Angebot und Nachfrage des jeweiligen Immobiliensegments sind ebenfalls bekannt. 

Darüber hinaus hat er Kenntnisse im Mietrecht und Vertragsrecht, Grundbuchrecht, Notarrecht, dem Baurecht sowie Kenntnisse über Gesetzesänderungen und aktuelle Urteile.

Immobilienmakler werden: Gehalt

Seit die Nachfrage nach Immobilien sehr hoch und das Angebot sehr klein ist, sind die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt in letzter Zeit stark gestiegen. 

Davon profitieren nicht nur Verkäufer sondern auch Immobilienmakler. Die Maklerprovision fällt je nach Bundesland meist zwischen 3,57% und 7,14% Prozent des Verkaufspreises aus. 

Der Beruf eines Immobilienmaklers bietet aber neben einem lukrativen Gehalt, inklusive der Maklerprovision, auch ein vielfältiges Aufgabenfeld. 

Sie sind die erste Anlaufstelle für eine erfolgreiche Immobiliensuche, aber auch den Immobilienverkauf und bieten durch Ihre Kenntnisse viele Vorteile für Ihre Kunden.

Für einen genaueren Überblick, wie viel ein(e) Immobilienmakler(in) verdient, hier unser Blog Post „Immobilienkauffrau Gehalt“.

Ausbildung und Kosten für die Erlaubnis

Sie können zum Immobilienmakler werden und sich die wichtigsten Sachen rund um die Immobilienbranche selbst aneignen oder Sie besuchen einen Aufbaukurs an der bei unterschiedlichen Anbietern

Abschließend können Sie sich nach erfolgreich bestandener Prüfung, Immobilienmakler mit der Zusatzbezeichnung IHK nennen.

Die Kosten für die Erlaubnis nach Paragraph 34c der Gewerbeordnung sowie der Ausbildung / der Seminare beläuft sich auf circa 500 bis 3.000 Euro.

Sie können aber auch mehr Mühe in die Ausbildung investieren, um bei potenziellen Kunden das Vertrauen zu steigern. 

Hierzu sind eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann/frau oder ein Studium, empfehlenswert. Bei der Industrie- und Handelskammer ist es außerdem möglich, nach der Ausbildung einen Lehrgang zum geprüften Immobilienmakler zu absolvieren.

Was ein Immobilienmakler weiter braucht

Die Bezeichnung Immobilienmakler werden ist nicht rechtlich geschützt. Doch um selbstständig tätig zu sein und als Makler Immobilien zu vermitteln, benötigen Sie den Gewerbeschein und die Erlaubnis nach § 34 der Gewerbeordnung. 

Diese Dokumente werden bei Ihrer örtlichen Gemeinde beantragt.

Die Gewerbeerlaubnis bekommen Sie beim Gewerbeamt beziehungsweise beim Ordnungsamt, Bürgerbüro, Rathaus.

Zusamenfassung

Nun haben wir Ihnen alles wichtigste zusammengefasst, das Sie wissen müssen um ein Immobilienmakler zu werden. 

Der Beruf eignet sich optimal für Quereinsteiger, da es theoretisch keiner langen Ausbildung bedarf, um sich eine Arbeitserlaubnis zu besorgen. 

Ganz im Gegenteil: Sie sollten einzig ein wenig Geld auf die Seite gelegt und Ihre Vermögensverhältnisse in Ordnung gebracht haben. Dann steht Ihrem Traum vom lukrativen Maklerberuf nur noch Ihr eigener Fleiß im Weg.

Nochmal ein kurzer Leitfaden:

  • Zur Selbstständigkeit braucht man einen
    Gewerbeschein und eine behördliche Erlaubnis nach Paragraph 34c der Gewerbeordnung.
  • Den Antrag für die Gewerbeordnung stellen Sie bei der jeweiligen Behörde in Ihrer Gemeinde.
  • Die Kosten für die Gewerbeerlaubnis belaufen sich auf circa 500 bis 3.000 Euro.
  • Fachwissen, soziale Kompetenz, hohes Engagement und der Wille, sich stetig weiterzubilden, sind grundlegend.
  • Es gibt mehrere Wege, um Immobilienmakler zu werden: Ausbildung zum Immobilienkaufmann und eventuell der anschließende Immobilienfachwirt oder ein Direkteinstieg durch Seminare
    bei der Industrie- und Handelskammer.

FAQ

Jeder hat theoretisch die Möglichkeit Immobilienmakler zu werden, egal ob Berufsanfänger aus der Immobilienbranche oder Quereinsteiger aus anderen kaufmännischen Berufen. Man benötigt den so genannten Behördlichen Gewerbeschein. Weiterbildungen sind unerlässlich, um immer aktuelles Wissen zur Immobilienbranche und letztendlich auch Erfolg zu haben.

Der Beruf eignet sich optimal für Quereinsteiger, da es theoretisch keiner langen Ausbildung bedarf, um sich eine Arbeitserlaubnis zu besorgen. Ganz im Gegenteil: Sie sollten einzig ein wenig Geld auf die Seite gelegt und Ihre Vermögensverhältnisse in Ordnung gebracht haben. Dann steht Ihrem Traum vom lukrativen Maklerberuf nur noch Ihr eigener Fleiß im Weg.

Seit die Nachfrage nach Immobilien sehr hoch und das Angebot sehr klein ist, sind die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt in letzter Zeit stark gestiegen. Davon profitieren nicht nur Verkäufer sondern auch Immobilienmakler. Die Maklerprovision fällt je nach Bundesland meist zwischen 3,57% und 7,14% Prozent des Verkaufspreises aus. 

Theoretisch hat jeder die Möglichkeit Immobilienmakler zu werden, egal ob Berufsanfänger aus der Immobilienbranche oder ein Quereinsteiger aus anderen Berufen. Man benötigt den so genannten Behördlichen Gewerbeschein. Weiterbildungen sind unerlässlich, um immer aktuelles Wissen zur Immobilienbranche und letztendlich auch Erfolg zu haben.

Jeder hat die Möglichkeit Immobilienmakler zu werden, egal ob Berufsanfänger aus der Immobilienbranche oder ein Quereinsteiger aus anderen Berufen.