Hausordnung Mietshaus

Hausordnung Mietshaus – Diese 15 Regeln sind standardmäßig

Alles muss seine Ordnung haben – vor allem in MehrfamilienhäusernZu diesem Zweck wird den Mietern oft eine Hausordnung Mietshaus gegeben. Grundsätzlich soll die Hausordnung für Mieter ein harmonisches Zusammenleben zwischen allen Anwohnern gewährleisten, indem sie alle verpflichtet, sich an die gleichen Regeln zu halten. 

Manche Hausordnungen enthalten nicht nur Informationen über Ruhezeiten oder die Nutzung von Gemeinschaftsräumen. Sie regelt auch, wann die Wäsche gewaschen werden darf. Nicht alle Regelungen im Mietvertrag sind jedoch immer rechtswirksam.

Hausordnung für Mieter

Zunächst einmal spielt es eine große Rolle, ob die Hausordnung Teil des Mietvertrags ist oder ob sie nur in der Wohnung ausgehängt wird. 

Denn die Hausordnung darf dem Mieter keine Verpflichtungen auferlegen, die über den Mietvertrag hinausgehen.

Wird die Hausordnung ausgehängt oder hat der Mieter sie getrennt vom Mietvertrag erhalten, darf sie Informationen zu bestimmten Fragen des Zusammenlebens in der Wohnung enthalten. 

Dazu gehören zum Beispiel Regelungen zu Ruhezeiten, Schließzeiten der Haustür und Nutzungsbedingungen für Gemeinschaftsräume. Dem Mieter dürfen keine vom Mietvertrag abweichenden Verpflichtungen auferlegt werden.

Ist die Hausordnung Teil des Mietvertrages, können bestimmte Regelungen vertraglich festgehalten und damit verbindlich gemacht werden. 

Vermieter können dann zum Beispiel von ihren Mietern verlangen, dass sie das Treppenhaus reinigen oder im Winter Schnee räumen.

Die Hausordnung muss im Mietvertrag nicht nochmal außerordentlich aufgeführt werden. Es reicht, wenn der Vermieter diese beifügt und auf Sie verweist.

Hausordnung Mietshaus - Die häufigsten Regeln

Im Folgenden finden Sie die gängigsten Regeln für die Hausordnung in einem Mietshaus.

1. Monatliche Miete

Dies ist eher Teil des Mietvertrags und hat wenig mit der Hausordnung zu tun. 

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre monatliche Miete zu dem im Mietvertrag angegebenen Termin zahlen. 

Wenn Sie aus irgendeinem Grund nicht in der Lage sind, die Miete bis zum vereinbarten Datum zu zahlen, zahlen Sie innerhalb der Frist, die dafür im Mietvertrag vereinbart wird. 

Wenn Sie diese überschreiten, kann Ihnen eine Strafe auferlegt werden. Diese Säumnisgebühr kann ein fester Prozentsatz der Miete oder ein Pauschalbetrag sein. 

In manchen Fällen können Sie auch zwangsgeräumt werden. In der Regel geschieht dies, wenn Sie zwei Monatsmieten im Rückstand sind.

2. Instandhaltung

Für die Instandhaltung von Flächen wie Rasen, Terrasse oder Innenhof können Sie mitverantwortlich sein. Lassen Sie immer im Mietvertrag festhalten, wer sich um diese Flächen kümmern soll.

3. Untervermieten

In den meisten Fällen ist es Ihnen als Mieter untersagt, Ihre Mietwohnung an Reisende oder andere Mieter unterzuvermieten

Sollten Sie dennoch untervermieten, stellt dies einen Verstoß gegen Ihren Mietvertrag dar. Infolgedessen kann Ihr Vermieter Sie sogar zwangsräumen. 

Wenn Sie überhaupt untervermieten wollen, sollten Sie dies vorher mit Ihrem Vermieter absprechen. Wenn er damit einverstanden ist, müssen Sie möglicherweise die Einnahmen aus der Untervermietung mit ihm teilen. 

Vielleicht erlaubt er Ihnen, nur gelegentlich zu vermieten oder nur einen Teil der Wohnung zu vermieten. 

Jede Vereinbarung mit Ihrem Vermieter sollte schriftlich festgehalten werden. Wenn Sie noch keine haben, brauchen Sie eine Mieterversicherung mit hoher Deckung. 

Es kann sein, dass Ihr Vermieter seinen Versicherungsschutz erhöhen möchte, weil er häufig Gäste in seiner Wohnung hat. In diesem Fall müssen Sie sich ganz oder teilweise an den Kosten beteiligen.

4. Sauberkeit

Als Mieter sind Sie auch dafür verantwortlich, die von Ihnen gemietete Wohnung so sauber wie möglich zu halten. 

Dazu gehören auch Regeln für die Müllabfuhr. Halten Sie sich unbedingt an die Regeln, die Ihr Vermieter in seinem Vertrag festgelegt hat. Bringen Sie den Müll raus und stellen Sie ihn dort hin, wo er weggebracht wird. Befolgen Sie die Anweisungen für das Recycling oder die Kompostierung des Mülls.

5. Haustieren

Wenn Ihr Vermieter festgelegt hat, welche Art von Haustieren erlaubt oder nicht erlaubt sind, halten Sie sich daran. Auch wenn der Vermieter bestimmte Richtlinien für die Haustierhaltung festgelegt hat, sollten Sie sich unter keinen Umständen darüber hinwegsetzen..

6. Geräte

Benutzen Sie die Geräte in der gemieteten Wohnung mit äußerster Sorgfalt. Benutzen Sie keine Geräte falsch. Denken Sie daran, dass Sie nicht Eigentümer der Wohnung sind. Wenn Sie sich nicht an die Richtlinien halten, müssen Sie die Kosten für die Reparaturen tragen..

7. Räumlichkeiten

Nutzen Sie die gemieteten Räumlichkeiten nur zu Wohnzwecken. Führen Sie in der Wohnung keine Geschäfte irgendwelcher Art durch.

8. Werbung

Hängen Sie keine Werbung oder Schilder in oder an den Räumlichkeiten auf..

9. Rechte anderen Mieter

Sie müssen die Rechte der anderen Mieter und Bewohner der Räumlichkeiten respektieren, in denen Ihre Wohnung untergebracht ist. Sie dürfen ihnen auf keinen Fall Unannehmlichkeiten bereiten. Bevölkern Sie nicht die Treppen, Veranden oder Eingänge. Verstopfen Sie diese Bereiche auch nicht.

10. Musik

Vermeiden Sie es, in gemieteten Räumen laute Musik zu spielen oder mit erhobener Stimme zu sprechen.

11. Sicherheit

Lagern Sie keine explosiven, brennbaren oder gefährlichen Stoffe/Gegenstände in den Räumlichkeiten.

12. Elektrizität

Nehmen Sie keine Änderungen an der elektrischen Verkabelung vor.

13. Drogen

Beteiligen Sie sich nicht an illegalen Drogenaktivitäten.

14. Respekt

Seien Sie höflich und respektieren Sie die Leute, die für die Hausverwaltung arbeiten..

15. Rauchen

Rauchen Sie nicht in der Wohnung.

Hausordnung Mietshaus - Fazit

Eine Hausordnung für Mieter ist für das friedliche Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft unabdingbar. Achten Sie als Vermieter darauf, dass Sie Teil des Mietvertrags ist. Für Mieter ist es wichtig einen Überblick über die Hausordnung des Mietshauses zu behalten. Wenn nämlich im Mietvertrag auf diese verwiesen wird, gilt es als Vertragsbruch gegen die Hausordnung für Mieter zu verstoßen.

FAQ

Im Folgendens gängigsten Themen für die Hausordnung in einem Mietshaus.

  • Monatliche Miete
  • Instandhaltung
  • Untervermieten
  • Sauberkeit
  • Haustieren
  • Geräte
  • Räumlichkeiten
  • Werbung
  • Rechte anderen Mieter
  • Musik
  • Sicherheit
  • Elektrizität
  • Drogen
  • Respekt
  • Rauchen

Zunächst einmal spielt es eine große Rolle, ob die Hausordnung Teil des Mietvertrags ist oder ob sie nur in der Wohnung ausgehängt wird. Denn die Hausordnung darf dem Mieter keine Verpflichtungen auferlegen, die über den Mietvertrag hinausgehen. Wird die Hausordnung ausgehängt oder hat der Mieter sie getrennt vom Mietvertrag erhalten, darf sie Informationen zu bestimmten Fragen des Zusammenlebens in der Wohnung enthalten. 

Nein ist sie nicht. Die Hausordnung muss im Mietvertrag nicht nochmal außerordentlich aufgeführt werden. Es reicht, wenn der Vermieter diese beifügt und auf Sie verweist.

Nein, kann er nicht. Die Hausordnung muss im Mietvertrag nicht nochmal außerordentlich aufgeführt werden. Es reicht, wenn der Vermieter diese beifügt und auf Sie verweist.

Die Hausordnung muss im Mietvertrag nicht nochmal außerordentlich aufgeführt werden. Es reicht, wenn der Vermieter diese beifügt und auf Sie verweist.

Die Hausordnung für Mieter ist ungültig, wenn sie nicht Teil des Mietvertrags ist oder nicht explicit auf sie verwiesen wird.