Haus auf Rentenbasis verkaufen

Haus auf Rentenbasis verkaufen – Diese Optionen sind verfügbar

Beim Haus auf Rentenbasis verkaufen, verkauft ein Eigentümer (der Rentenempfänger) eine Immobilie an einen Erwerber (den Schuldner), der den Preis in Form einer Leibrente zahlt. 

Diese Rente wird als “Leibrente” bezeichnet, weil sie mit dem Tod des Rentenempfängers über Nacht erlischt.

Es ist möglich und sogar häufig der Fall, dass der Verkäufer seine Wohnung bis zu seinem Tod bewohnt. Dies wird als bewohnte Leibrente bezeichnet. Im Falle eines Verkaufs durch ein Ehepaar ist es möglich, eine Hinterbliebenenrente abzuschließen.

Eine weitere Methode, sein Haus auf Rentenbasis zu vekaufen, ist der Mietkauf. Hier muss der Verkäufer allerdings aus der Immobilie ausziehen.

Hauf auf Rentenbasis verkaufen: Nießbaurecht in 3 Schritten

Eine weit verbreitete Methode sein Haus auf Rentenbasis zu verkaufen, ist das Nießbaurecht. Hierbei verkaufen Sie einen Teil Ihrer Immobilie an einen Schuldner, dem Sie danach einen verhältnismäßig geringen Zins zur Nutzung Ihrer Immobilie zahlen.

So bleiben Sie Eigentümer Ihrer Immobilie und können sich trotzdem schon einen großen Teil Ihres Vermögens auszahlen lassen.

Andersherum lässt sich auch eine Leibrente vereinbaren. Diese wird Ihnen dann monatlich ausgezahlt und Sie behalten das Nutzungsrecht bis zu Ihrem Tod.

1. Gewünschte Auszahlungssumme festlegen

Entscheiden Sie, welche Summe Sie gerne von dem Schuldner ausgezahlt hätten. Diese sollte nur sicher unter 50% des Gesamtwertes der Immobilie liegen.

2. Wert Ihrer Immobilien ermitteln

Das Wertgutachten bei einem Haus wird von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt, um den Wert Ihres Hauses zu ermitteln, damit Sie es auf den Markt bringen können. Das Verfahren kann hunderte Euros kosten, abhängig von Faktoren wie Größe und Lage der Immobilie.

3. Bekommen Ihren Wunschbetrag ausgezahlt

Nun da der Gutachter den genauen Wert der Immobilie bestimmt hat, können Sie den Verkaufsanteil genau berechnen. Das Nießbaurecht wird ins Grundbuch eingetragen und Sie entrichten einen ab sofort einen Nutzungszins. Das wirtschaftliche Eigentum bleibt nach wie vor bei Ihnen.

Die Leibrente

Die Leibrente ist eine Sonderform des Immobilienverkaufs. Der Eigentümer verkauft seine Wohnimmobilie – in der Regel ein Haus oder eine Eigentumswohnung – an einen Käufer, mit dem er ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart. 

Statt des Verkaufspreises verpflichtet sich der Immobilienkäufer, dem ehemaligen Eigentümer eine monatliche Rente zu zahlen.

Mit dem Verkauf erhalten Sie ein lebenslanges, unpfändbares Wohnungs- und Nutzungsrecht. Dieses Recht wird im Grundbuch eingetragen. Ab jetzt erhalten Sie die Zahlung Ihrer Rente auf Immobilienbasis.

Durch den Verkauf des Teileigentums an den Käufer muss dieser in der Regel für die Instandhaltung der Immobilie sorgen sowie die Grundsteuer und ähnliche Gebühren übernehmen.

Ein lebenslanges Wohnrecht beeinflusst auch den Wert Ihrer Immobilie direkt. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie den Jahreswert beim Wohnrecht am besten ermitteln.

Haus auf Rentenbasis verkaufen – der Mietkauf:

Wenn Sie Ihr Haus auf Rentenbasis verkaufen wollen, ist der Mietkauf eine tolle Möglichkeit. 

Bei dieser können Sie allerdings nicht in Ihrer Immobilie wohnen bleiben. Ein Mietkaufvertrag in der Immobilienwirtschaft ist ein Kaufvertrag zwischen einem Mieter und einem Vermieter. Der dem Mieter das Recht einräumt, die Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben

Der Mieter zahlt dem Verkäufer eine Optionsgebühr zu einem vereinbarten Kaufpreis und erhält damit das ausschließliche Recht, die Immobilie zu kaufen. 

Beide Parteien einigen sich darauf, wie hoch der Kaufpreis der Wohnung am Ende der Mietdauer sein wird. In der Vereinbarung wird wahrscheinlich auch festgelegt, dass ein Teil der monatlichen Miete für die Anzahlung verwendet wird. 

Wenn Sie Ihr Haus auf Rentenbasis verkaufen wollen, sollten Sie mit Ihrem Mieter einen festen Mietzins ausmachen, über den er das Haus langsam abbezahlt. Dies ist dann Teil Ihrer Rente.

Wie sollte der Vertrag aufgebaut sein

Um die Frage was ist Mietkauf zu beantworten, ist es wichtig zu wissen, wie ein Mietkaufvertrag aufgebaut ist. 

Mietkaufverträge enthalten oft zwei verschiedene Verträge: einen für den Mietvertrag und einen für den Verkauf am Ende des Mietverhältnisses

Diese beiden unterschiedlichen Verträge enthalten gegenseitige Verzugsklauseln, durch die sich bestimmte Klauseln gegenseitig ausschließen. 

Das heißt, wenn Sie gegen eine Bestimmung verstoßen, zum Beispiel wenn Sie die Miete nicht zahlen, kann dies automatisch zu einem Verstoß gegen den Kaufvertrag führen.

Der Mietvertrag enthält alle Standardelemente eines herkömmlichen Mietvertrags sowie einige Sonderklauseln. z. B. die Verpflichtung des Käufers, für Instandhaltungskosten, Grundsteuern und Versicherungsgebühren aufzukommen. 

Befristetet Kaufvertrag

Im Gegensatz zu den sonst in Deutschland üblichen unbefristeten Mietverträgen muss der Mietkaufvertrag selbstverständlich befristet sein, da mit seinem Ablauf ja der Kauf aktiviert wird. Da Sie Ihr Haus auf Rentenbasis verkaufen wollen, sollten Sie diesen Zeitpunkt so weit wie möglich in die Zukunft setzen. 

Eventuell sollten Sie sich Ihren ganzen Kaufpreis in Ratenzahlen lassen. Vereinbaren Sie dazu ein faires Zinsniveau mit dem Käufer. Eventuell können Sie sich an der Inflation orientieren.

Zu den besonderen Klauseln, auf die Sie achten sollten, gehören die Höhe des späteren Kaufpreises und die Anzahlung. Beide Parteien vereinbaren eine Optionsgebühr, die den Vermieter verpflichtet, die Immobilie am Ende des Mietvertrags zu verkaufen. Selbst wenn er es sich anders überlegen sollte.

In einem Immobilienkaufvertrag werden die Bedingungen festgelegt, unter denen sich Käufer und Verkäufer auf eine Immobilientransaktion einigen. Mit dem Abschluss und der Unterzeichnung eines Kaufvertrags und der darauf folgenden Eintragung im Grundbuch ist der Besitz auf den neuen Eigentümer übergegangen. 

Es handelt sich dabei um eine rechtsverbindliche Vereinbarung, in der die wichtigsten Einzelheiten des Immobilienkaufs festgelegt sind. Sie kann auch als Immobilienkaufvertrag, Hauskaufvertrag, Immobilienkaufvertrag oder Hauskaufvertrag bezeichnet werden. 

Wenn ein Käufer ein Angebot für den Kauf eines neuen Hauses macht, schlägt er die Bedingungen für den Verkauf vor und nennt wichtige finanzielle Details wie den Angebotspreis. 

Der Hausverkäufer hat dann die Möglichkeit, dieses Angebot anzunehmen, abzulehnen oder über die Bedingungen zu verhandeln. Nach den laufenden Verhandlungen, die möglicherweise in Form von Gegenangeboten geführt werden, unterzeichnen beide Parteien beim Notar den Kaufvertrag, wenn sie mit den Bedingungen der Vereinbarung zufrieden sind. 

Haus auf Rentenbasis verkaufen - Fazit

Wenn Sie Ihr Haus auf Rentenbasis verkaufen wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir haben Ihnen in diesem Artikel einige davon gezeigt. Zusammenfassen lässt sich: Je mehr Rechte Sie an Ihrem Haus abtreten, desto größer ist Ihr Gewinn bei einer Leibrente.

Wenn Ihnen wirklich viel an Ihrer Immobilie liegen sollte, können Sie auch einfach in Erwägung ziehen Ihr Haus zu vermieten und weiterhin von der Wertsteigerung zu profitieren oder es komplett zu verkaufen.

FAQ

Eine weit verbreitete Methode sein Haus auf Rentenbasis zu verkaufen, ist das Nießbaurecht. Hierbei verkaufen Sie einen Teil Ihrer Immobilie an einen Schuldner, dem Sie danach einen verhältnismäßig geringen Zins zur Nutzung Ihrer Immobilie zahlen.

Die Leibrente ist eine Sonderform des Immobilienverkaufs. Der Eigentümer verkauft seine Wohnimmobilie – in der Regel ein Haus oder eine Eigentumswohnung – an einen Käufer, mit dem er ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart. Statt des Verkaufspreises verpflichtet sich der Immobilienkäufer, dem ehemaligen Eigentümer eine monatliche Rente zu zahlen.

Eine Immobilie unter deren eigentlichem Marktwert zu verkaufen, ist grundsätzlich möglich. Wie viel eine Immobilie kosten muss, ist vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben. Käufer und Verkäufer handeln den Preis in der Regel untereinander aus.